Kindersitze rückwärts einbauen - viel länger man denkt!

Erst der zweite Artikel und schon ein so ernstes Thema:

Kindersitze und die Sicherheit von Kindern im Auto.

 

In Deutschland gibt es einen enormen Anstieg  von Todesfällen im Verkehr bei Kindern zwischen 1 und 2 Jahren. Das liegt daran, dass die Kindersitze die auf die "Babyschale" folgen in Deutschland vorwärts gerichtet eingebaut werden. Andere kann man meist gar nicht kaufen oder die Eltern werden schlecht beraten.

 

In Schweden dagegen ist in den letzten 10 Jahren kein einziges (!) Kind zwischen 1 und 3 Jahren, das in einem sogenannten "REBOARDER" Kindersitz saß, bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. In Skandinavien sind die Reboard-Kindersitze Standard, wir kennen sie hier nur für die Allerkleinsten.

 

Da zeigt sich leider die Transparenz der Durchführung der ADAC und anderen Chrash Tests, in denen die Reboard-Kindersitze regelmäßig nur durchschnittliche bis schlechte Noten bekommen. Der Testsieger wird zu 50% von den Noten zum einfachen Einbau der Sitze beeinflusst, und der ist bei den Reboardern komplizierter als bei den vorwärts gerichteten Sitzen. Außerdem werden die Reboarder mit einem Einbau nach vorne getestet (???!!??) um einen Vergleich zu den anderen Sitzen zu ermöglichen. Da das gerade nicht deren Steckenpferd ist, bekommen sie schlechtere Noten.

Unfassbar eigentlich... 

 

JA, haben wir uns gedacht. Gut dass wir das wissen, aber WO kauft man einen solchen Sitz?

Unter anderem auf der Homepage www.reboarder.com kann man diese Sitze bestellen und erhält zudem noch wertvolle Informationen zu diesem Thema.

 

Hier habt ihr noch den Link zu einer sehr guten Reportage der ARD vom 25.11.2012

 

http://www.ardmediathek.de/das-erste/ratgeber-auto-reise-verkehr/kindersitze?documentId=12563366

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